Dienstag, 21 Januar 2025 18:37

Dortmunder Wall 2025 - Neue Buslinie und weniger Platz für Autofahrer

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ÖPNV-Dortmund ÖPNV-Dortmund pixabay/Foto illustrativ

Ab 2025 stehen Autofahrern in Dortmund entscheidende Neuerungen bevor. Die Einführung der neuen Buslinie 400 sowie Änderungen an der Verkehrsführung am Dortmunder Wall sollen den öffentlichen Nahverkehr und den Radverkehr fördern.

Inhaltsverzeichnis:

Neue Buslinie 400 - Verbindung wichtiger Stadtteile

Im Juni 2024 beschloss der Stadtrat von Dortmund die Einführung der Buslinie 400, die ab 2025 umgesetzt wird. Die Linie soll im Zehn-Minuten-Takt wichtige Stadtteile miteinander verbinden. Zu den Haltepunkten zählen:

  • Hörde
  • Kreuzviertel
  • Hauptbahnhof und City
  • Unionviertel
  • Borsigplatzviertel

Die neue Verbindung bietet Pendlern und Bewohnern eine verbesserte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Dies ist ein bedeutender Schritt, um den ÖPNV in Dortmund attraktiver und effizienter zu gestalten.

Änderungen am Dortmunder Wall - Weniger Platz für Autofahrer

Die Einführung der Buslinie 400 bringt umfassende Anpassungen am Dortmunder Wall mit sich. Nach intensiven Planungen fiel die Wahl auf eine Lösung, die den Verkehr zugunsten von Bussen und Radfahrern neu organisiert. Auf dem Außenring des Königswalls wird eine Fahrspur in eine reine Busspur umgewandelt. Gleichzeitig wird auf dem Innenring eine der drei Fahrspuren als kombinierte Bus- und Radfahrspur genutzt.

Diese Änderungen zielen darauf ab, den Verkehrsfluss zu optimieren und umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu fördern. Für Autofahrer bedeutet dies jedoch weniger Platz auf den Straßen rund um den Wall.

Zukunftsperspektive - Förderung von ÖPNV und Radverkehr

Die aktuellen Anpassungen am Wall sind nur der Anfang einer größeren Umgestaltung. Langfristig ist der sogenannte „Radwall“ geplant, ein Projekt, das den Radverkehr in Dortmund weiter stärken soll. Mit der neuen Buslinie profitieren zunächst Tausende Dortmunder von einem besseren ÖPNV-Angebot. Gleichzeitig wird die Verkehrssituation für Radfahrer schrittweise verbessert.

Für Autofahrer könnten die Änderungen zunächst Einschränkungen bedeuten. Dennoch setzen die Verkehrsplaner auf ein Konzept, das langfristig eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität fördert.

Die Einführung der Buslinie 400 und die Umbauten am Wall sind zentrale Bestandteile der Verkehrspolitik in Dortmund. Sie markieren den Beginn einer Transformation, die die Stadt zukunftsfähiger und umweltfreundlicher machen soll.

Quelle: www.patizonet.com/de/, ruhr24.de