Inhaltsverzeichnis
- Schloss Bodelschwingh in Dortmund braucht Rundumerneuerung
- Gerüstbau mit Einsatz von Industrietauchern
- Wassergräben unter ökologischer Sanierung
- Weihnachtsflair und Gartenflair erst wieder ab 2027
Schloss Bodelschwingh in Dortmund braucht Rundumerneuerung
Die Bauarbeiten starteten bereits im Frühjahr 2025. Nach Angaben der Eigentümer ist das Schloss stark beschädigt. Besonders Wasserschäden haben die Bausubstanz massiv beeinträchtigt. Wind, Regen und wechselnde Temperaturen verschärfen die Lage zusätzlich.
Sanierungsmaßnahmen umfassen:
- Erneuerung des Dachstuhls
- Stärkung tragender Holzbalken
- Ausbesserung des bröckelnden Putzes
- Arbeiten an der gesamten Außenfassade
Damit soll die historische Anlage langfristig gesichert werden.
Gerüstbau mit Einsatz von Industrietauchern
Im April begann der Aufbau des Baugerüstes. Ein Kran setzte große Bauteile in die Wassergräben. Anschließend positionierten Industrietaucher die Konstruktionen unter Wasser. Diese außergewöhnliche Technik war notwendig, um die Sicherheit der Arbeiten zu gewährleisten.
Für Spätsommer 2025 ist der Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten an Dach und Fassade vorgesehen. Durch die komplexe Bauweise und die Nähe zum Wasser gelten die Arbeiten als besonders aufwendig.
Wassergräben unter ökologischer Sanierung
Nicht nur das Schloss selbst wird modernisiert. Auch die Wassergräben erhalten eine Frischekur. Klimawandel und schwankende Wasserstände belasten das historische System stark. Arbeiter entschlammen die Gräben und renaturieren sie.
Ziel ist es, die Wasserflächen künftig als Rückhalteraum bei Starkregen zu nutzen. Nach Plan sollen diese Maßnahmen Ende 2026 oder Anfang 2027 abgeschlossen sein.
Weihnachtsflair und Gartenflair erst wieder ab 2027
Das Weihnachtsflair im Dezember und das Gartenflair im August ziehen normalerweise tausende Besucher an. In den kommenden zwei Jahren bleibt es jedoch still auf Schloss Bodelschwingh.
Laut Mitteilung des Veranstaltungsteams wird die Zeit genutzt, um bestehende Konzepte zu überarbeiten und neue Ideen zu entwickeln. Ab 2027 sollen beide Veranstaltungen wieder viele Gäste nach Dortmund locken.
Quelle: RUHR24, YouTube. www.welt.sn2world.com